Blickpunkt Recht & Steuern

MEISEN.Rechtsanwalt

Aufrechnungsverbot im massearmen Insolvenzverfahren

Im massearmen Insolvenzverfahren können Neuforderungen, die erst nach Feststellung der Masseunzulänglichkeit begründet worden sind, nicht zur gestellt werden. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 30. April 2008 | Umsatzsteuer, Wirtschaftsrecht

Aufrechnung eines Kostenerstattungsanspruchs mit fälligen Steuern

Eine Prozessvollmacht ermächtigt dazu, mit einem Kostenerstattungsanspruch des Vollmachtgebers gegen die Forderung aufzurechnen, zu deren Abwehr die Vollmacht erteilt worden war; Entsprechendes gilt für die Entgegennahme einer Aufrechnungserklärung des Kostenschuldners. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 2. Januar 2008 | Steuerrecht

Aufrechnung mit einer Haftungsforderung

Besteht zwischen einer Haftungsforderung und einem Erstattungsanspruch (hier: hinsichtlich des Bundesanteils von einer Organgesellschaft gezahlter ) materiell-rechtlich Gegenseitigkeit, kann die Körperschaft, welche den Erstattungsanspruch verwaltet, die erklären, selbst wenn sie nicht Gläubiger der Haftungsforderung ist und diese auch nicht verwaltet. [weiterlesen...]

Geschrieben am Donnerstag, 2. August 2007 | Steuerrecht

Aufrechnung mit Erstattungszinsen in der Insolvenz

Der Anspruch auf , die auf Zeiträume nach Eröffnung eines Insolvenzverfahrens entfallen, kann vom FA nicht mit vorinsolvenzlichen Steuerforderungen verrechnet werden. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 13. Juni 2007 | Steuerrecht

Eigenheimzulage in der Insolvenz

Der Anspruch auf für die dem Beginn der Eigennutzung folgenden Kalenderjahre wird insolvenzrechtlich mit dem Beginn des betreffenden Kalenderjahres begründet. Liegt dieser Zeitpunkt nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens, ist die eines Insolvenzgläubigers gegen diesen Anspruch unzulässig. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 6. Juni 2007 | ESt (privat)

Aufrechnung mit Vorsteuervergütung in der Insolvenz

Einzelne Vorsteuerbeträge begründen keinen Vergütungsanspruch, sondern sind unselbständige Besteuerungsgrundlagen, die bei der Berechnung der mitberücksichtigt werden und in die Festsetzung der eingehen. Aus einer -Voranmeldung für einen Besteuerungszeitraum nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens, die zu einer Steuerschuld führt, können daher nach einem jetzt veröffentlichten des Bundesfinanzhofs einzelne Vorsteuerabzugsbeträge aus Leistungen, die vor Insolvenzeröffnung erbracht worden sind, nicht ausgeschieden und durch zum Erlöschen gebracht werden. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 11. April 2007 | Umsatzsteuer

Aufrechnung im Vertragskonzern

Im Vertragskonzern ist eine des herrschenden Unternehmens gegen einen bereits entstandenen Anspruch der abhängigen Gesellschaft auf gemäß § 302 AktG zulässig und wirksam, sofern die zur gestellte Forderung werthaltig ist. Die Beweislast für die Werthaltigkeit hat das herrschende Unternehmen.

Zulässig und wirksam ist auch eine Vereinbarung, nach der das herrschende Unternehmen der abhängigen Gesellschaft Geld- oder Sachmittel unter Anrechnung auf einen bestehenden Anspruch auf gemäß § 302 AktG oder zur Vorfinanzierung des Verlustausgleichs für das laufende Geschäftsjahr zur Verfügung stellt. [weiterlesen...]

Geschrieben am Montag, 12. März 2007 | Gesellschaftsrecht

Eigenkapitalersetzender Kaufpreis

Tritt der Gesellschafter eine zu funktionalem Eigenkapital umqualifizierte Darlehensforderung an einen Dritten ab, der gleichzeitig seine Gesellschafterstellung übernimmt, dann teilt die dadurch erlangte Kaufpreisforderung das Schicksal der Darlehensforderung. Dem bisherigen Gesellschafter ist es deswegen verwehrt, diese Kaufpreisforderung dazu zu verwenden, einen gegen ihn bestehenden Anspruch der Gesellschaft - sei es durch , sei es durch Weiterverkauf an die Gesellschaft - zum Erlöschen zu bringen. [weiterlesen...]

Geschrieben am Dienstag, 27. Februar 2007 | Gesellschaftsrecht

Vorsteuervergütung - Aufrechnung in der Insolvenz

Will das nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens die gegen einen Vorsteuervergütungsanspruch des Schuldners erklären und setzt sich dieser Anspruch sowohl aus vor als auch aus nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens begründeten Vorsteuerabzugsbeträgen zusammen, so hat das sicherzustellen, dass die den Vorsteuervergütungsanspruch nur insoweit erfasst, als sich dieser aus Vorsteuerbeträgen zusammensetzt, die vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens begründet worden sind. Dies geschieht, indem im Rahmen der Saldierung gemäß § 16 Abs. 2 Satz 1 UStG die für den Besteuerungszeitraum berechnete vorrangig mit vor Insolvenzeröffnung begründeten Vorsteuerabzugsbeträgen verrechnet wird. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 21. Februar 2007 | Steuerrecht

Aufrechnung durch Umbuchungsmitteilung

Das kann bei Erstattungsansprüche des Steuerpflichtigen die mit noch offen stehenden Steuerforderungen erklären. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 7. September 2005 | Steuerrecht