Blickpunkt Recht & Steuern

MEISEN.Rechtsanwalt

Lieferung von Gebäuden

Gemäß § 4 Nr. 9 Buchst. a UStG ist die Lieferung von Gebäuden oder Gebäudeteilen vor dem Erstbezug . Beim Verkauf eines neu errichteten Gebäudes ist der über eine einfache “Grundausstattung” hinausgehende Einbau von zusätzlichen Treppen, Wänden, Fenstern, Duschen sowie die Errichtung von Garagen und Freisitzüberdachungen durch den Verkäufer jedenfalls dann ein Bestandteil der steuerfreien Grundstückslieferung, wenn das Gebäude dem Erwerber in dem gegenüber der “Grundausstattung” höherwertigen Zustand übergeben wird. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 30. April 2008 | Umsatzsteuer

Ballettschulen

Der Bundesfinanzhof hat sich in einem aktuellen Urteil mit der Frage befasst, unter welchen Voraussetzungen der Betreiber einer die Umsatzsteuerbefreiung für seine Leistungen beanspruchen kann. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 23. April 2008 | Umsatzsteuer

Haftung des Leistungsempfängers für nicht abgeführte Umsatzsteuer

In Insolvenzfällen kann nicht generell davon ausgegangen werden, dass der spätere Insolvenzschuldner die Absicht hat, die von ihm in einer Rechnung ausgewiesene nicht zu entrichten. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 23. April 2008 | Umsatzsteuer

Umsatzsteuer und Grunderwerbsteuer beim Hauskauf vom Bauträger

Das Niedersächsisches Finanzgericht hat den Europäischen Gerichtshof wegen der Mehrfachbelastung von Bauherren mit Grunderwerb- und um Vorabentscheidung ersucht. [weiterlesen...]

Geschrieben am Montag, 14. April 2008 | Umsatzsteuer, Verbrauchssteuern

Mehrwertsteuer-Quiz

Auf der Homepage des Bundesfinanzministeriums findet sich ein “Mehrwertsteuer-Quiz” zu den verschiedenen Steuersätzen (7% oder 19%?).

Geschrieben am Montag, 14. April 2008 | Umsatzsteuer

Mindestbemessungsgrundlage

Der Anwendung des § 10 Abs. 5 Nr. 1 i.V.m. Abs. 4 Nr. 2 UStG 1993 () steht nach einem jetzt veröffentlichten Urteil des Bundesfinanzhofs nicht entgegen, dass über eine ordnungsgemäß durchgeführte Lieferung an einen vorsteuerabzugsberechtigten Unternehmer abgerechnet wird. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 19. März 2008 | Umsatzsteuer

Pflegedienstumsätze

§ 4 Nr. 16 Buchst. e UStG 1999 ist weder verfassungsrechtlich noch gemeinschaftsrechtlich zu beanstanden, soweit diese Vorschrift für die Steuerfreiheit der dort genannten Umsätze voraussetzt, dass im vorangegangenen Kalenderjahr die Pflegekosten in mindestens 40 % der Fälle von den gesetzlichen Trägern der Sozialversicherung oder Sozialhilfe ganz oder zum überwiegenden Teil getragen worden sind. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 19. März 2008 | Umsatzsteuer

Mehrwertsteuerbetrug in der EU

Die Europäische Kommission hat jetzt eine Mitteilung über mögliche weitergehende Maßnahmen zur Bekämpfung von MwSt-Betrug vorgelegt. Diese Maßnahmen betreffen die Einführung einer Besteuerung von innergemeinschaftlichen Lieferungen und eines generellen Verfahrens zur Verlagerung der Steuerschuldnerschaft (Reverse Charge). Mit beiden Systemen kann, so die Hoffnung der EU-Kommission, das Phänomen des aufgrund des sog. “verschwundenen Händlers” durchgeführten Karussellbetrugs erheblich eingeschränkt werden. Bei einem Karussellbetrug stellt ein Steuerpflichtiger, der einen innergemeinschaftlichen Erwerb ohne Mehrwertsteuerbelastung getätigt hat, bei einer anschließenden Lieferung im Inland die Mehrwertsteuer in Rechnung und verschwindet danach, ohne diese Mehrwertsteuer an den Fiskus abzuführen.
[weiterlesen...]

Geschrieben am Montag, 10. März 2008 | Steuerstrafrecht, Umsatzsteuer

Umsatzsteuerfreie Kurse “Sofortmaßnahmen am Unfallort”

Nach einem aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofs können Umsätze aus der Durchführung von Kursen mit dem Gegenstand “Sofortmaßnahmen am Unfallort” sein. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 27. Februar 2008 | Umsatzsteuer

Schreddergeld

Erlöse aus dem Verkauf von Schreddergeld und von Banknotenbögen unterliegen in vollem Umfang der [weiterlesen...]

Geschrieben am Montag, 25. Februar 2008 | Umsatzsteuer

Umsatzsteuer bei Kredit- und Fondsvermittlung

Mit einem heute veröffentlichten Urteil hat der Bundesfinanzhof seine bisherige Rechtsprechung zur Umsatzsteuerpflicht bei der Untervermittlung von Krediten, die auch für die Untervermittlung von Fondsanteilen galt, aufgeben. Der BFH entschied jetzt, dass Untervermittler umsatzsteuerfreie Leistungen beim Vertrieb derartiger Bank- und Finanzdienstleistungen erbringen können. Die Untervermittlung weist die Besonderheit auf, dass der Vermittler nicht von einer der Parteien des zu vermittelnden Vertrages, sondern von einen anderen Vermittler beauftragt wird. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 20. Februar 2008 | Umsatzsteuer

Ort der Lieferung bei einem Kauf auf Probe

Führt eine Versendung oder Beförderung zu einer Lieferung, so bestimmt sich der Ort der Lieferung nach § 3 Abs. 6 Satz 1 UStG 1999, ansonsten nach § 3 Abs. 7 Satz 1 UStG 1999. Der Ort der Lieferung bei einem ist daher nach § 3 Abs. 7 Satz 1 UStG 1999 zu beurteilen. Die Lieferung wird daher bei einem beim Käufer erbracht, so dass auch bei einem Verkäufer, der im Nicht-EU-Ausland sitzt, in diesem Fall der Verkauf in Deutschland umsatzsteuerpflichtig ist. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 20. Februar 2008 | Umsatzsteuer

Organisatorische Eingliederung bei umsatzsteuerrechtlicher Organschaft

Die Voraussetzungen der umsatzsteuerrechtlichen bestimmen sich, so der Bundesfinanzhof in einem jetzt veröffentlichten Beschluss, allein nach § 2 Abs. 2 Nr. 2 UStG. Die aktienrechtliche Abhängigkeitsvermutung nach § 17 AktG hat insoweit keine Bedeutung. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 20. Februar 2008 | Umsatzsteuer

Geschäftsveräußerung durch Grundstücksübertragung

Eine Geschäftsveräußerung im Sinne des Umsatzsteuerrechts liegt auch dann vor, wenn der bisherige Alleineigentümer eines Grundstücks, das er bisher teilweise steuerpflichtig vermietete und teilweise für eigenunternehmerische Zwecke nutzte, einen Miteigentumsanteil auf seinen Sohn überträgt. Der Gegenstand der Geschäftsveräußerung beschränkt sich auf den vermieteten Grundstücksteil.

Eine Vorsteuerberichtigung nach § 15a UStG 1993 kommt hinsichtlich des für eigenunternehmerische Zwecke genutzten Grundstücksteils nicht bereits aufgrund der Einräumung des Miteigentumsanteils in Betracht. Der bisherige Alleineigentümer bleibt auch als Miteigentümer in Bruchteilsgemeinschaft insoweit zum berechtigt, als seine eigenunternehmerische Nutzung seinen quotalen Miteigentumsanteil am Grundstück nicht übersteigt. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 20. Februar 2008 | Umsatzsteuer

Vorsteuerabzug bei Erwerb und Umbau eines Mischgebäudes

Der Bundesfinanzhof hat seine bisherige Rechtsprechung zum Vorsteuerabzug bei Erwerb und erheblichem Umbau eines gemischt genutzten Gebäudes bestätigt und damit die Auffassung des Bundesministeriums der Finanzen in dessen Nichtanwendungserlass vom 22. Mai 2007 abgelehnt.

Nach der Rechtsprechung des BFH gelten für den bei Erwerb und erheblichem eines gemischt genutzten Gebäudes folgende Grundsätze: [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 13. Februar 2008 | Umsatzsteuer

Rettungsdienste sind nicht gemeinnützig

Wie der Bundesfinanzhof jetzt entschieden hat, ist der Betrieb von Krankentransporten und von Rettungsdiensten nicht gemeinnützig und damit gewerbesteuerpflichtig. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 6. Februar 2008 | Gewerbesteuer

PKW-Vermietung an den Arbeitgeber

Ein Arbeitnehmer kann mit der Vermietung seines PKW an den Arbeitgeber selbständig (unternehmerisch) tätig werden. Ob die Mietzahlungen des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer ertragsteuerrechtlich als Arbeitlohn qualifiziert werden können, spielt umsatzsteuerrechtlich keine Rolle. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 6. Februar 2008 | Umsatzsteuer

Kleinsendungen aus dem Nicht-EU-Ausland

Der BFH hat im März 2007 entschieden, dass Schuldner der auch derjenige ist, dessen Umsätze zwar gemäß § 1 Abs. 1 Nr. 4 UStG 1993 steuerbar, aber gemäß § 5 UStG 1993 steuerfrei sind. Dieses Urteil des BFH betraf einen deutschen Versandhändler, der seine Kunden in Deutschland über ein Versandlager im Drittland belieferte. [weiterlesen...]

Geschrieben am Freitag, 1. Februar 2008 | Umsatzsteuer, Zollrecht

Umsatzsteuerpflichtige Wertpapierverwaltung für ausländische Anleger?

Der Bundesfinanzhof hatte über die Frage zu entscheiden, ob es sich bei der im eigenen Ermessen ausgeübten Verwaltung von Wertpapieren und Termingeldern durch ein deutsches Kreditinstitut für ausländische Anleger aus Luxemburg, Kuwait und Oman um Leistungen handelt, die in Deutschland der Umsatzbesteuerung unterliegen. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 30. Januar 2008 | Umsatzsteuer

Grundstücksverkauf als Geschäftsveräußerung

Die Lieferung eines weder vermieteten noch verpachteten Grundstücks ist umsatzsteuerrechltich im Regelfall keine Geschäftsveräußerung nach § 1 Abs. 1a UStG. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 30. Januar 2008 | Umsatzsteuer

Umsatzbesteuerung im Hofladen

Im Juni letzten Jahres hat der Bundesfinanzhof geurteilt, dass nur der Verkauf selbst erzeugter landwirtschaftlicher Produkte in einem der Besteuerung nach Durchschnittssätzen gemäß § 24 UStG unterliegt. Damit hat der BFH seine Rechtsprechung aus dem Jahr 2001 aufgegeben, wonach auch die in begrenztem Umfang vorgenommene Veräußerung zugekaufter landwirtschaftlicher Produkte der Sonderregelung für Land- und Forstwirte unterliegt. [weiterlesen...]

Geschrieben am Dienstag, 22. Januar 2008 | Umsatzsteuer

GmbH als Dachverband?

Eine GmbH, die Dienstleistungen für gemeinnützige Organisationen erbringt, ist kein steuerbegünstigter . [weiterlesen...]

Geschrieben am Freitag, 18. Januar 2008 | Steuerrecht, Umsatzsteuer, Vereinsrecht

Glücksspiele mit Geldeinsatz

Glücksspiele mit Geldeinsatz sind seit Inkrafttreten der Neufassung des § 4 Nr. 9 Buchstabe b) UStG am 6. Mai 2006 nicht mehr von der befreit. Diese Neuregelung verstößt nach Ansicht des Niedersächsischen Finanzgericht auch nicht gegen Vorschriften des europäischen Gemeinschaftsrechts. [weiterlesen...]

Geschrieben am Freitag, 18. Januar 2008 | Umsatzsteuer

Krankenhaus-Caterer ist kein Party-Service

Ein Catering-Unternehmen, das für Krankenhäuser und ähnliche Einrichtungen Speisepläne erstellt, Mahlzeiten zubereitet und anliefert und sich um die Reinigung des Geschirrs und Bestecks kümmert, kann nach einem Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg nicht den ermäßigten von 7 % in Anspruch nehmen. Dieser ermäßigte Steuersatz kommt zur Anwendung, wenn der Steuerpflichtige liefert, ohne wesentliche weitere Dienstleistungen zu erbringen, als z.B. beim Verkauf im Supermarkt oder bei der bloßen Anlieferung von vom Kunden ausgesuchten Speisen durch einen Party-Service. Die Lieferung von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle, wie sie typischerweise von Restaurants angeboten wird, unterliegt hingegen dem vollen von 19 %. Das FG entschied jetzt, dass der klagende Krankenhaus-Caterer der zweiten Gruppe zuzuordnen sei. [weiterlesen...]

Geschrieben am Donnerstag, 17. Januar 2008 | Umsatzsteuer

Rechtsanwalt und Testamentsvollstrecker sind nicht vergleichbar

Nach einem Urteil des EU-Gerichtshofs sind die Tätigkeit eines Testamentsvollstreckers die die eines Rechtsanwaltes grundsätzlich nicht miteinander vergleichbar. Das Urteil erging in einem Vertragsverletzungsverfahren der Kommission gegen Deutschland zu einer Frage des deutschen Umsatzsteuerrechts: [weiterlesen...]

Geschrieben am Montag, 14. Januar 2008 | Umsatzsteuer

Kein Vorbehalt auf Wunsch

Das ist nach Ansicht des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz nicht verpflichtet, einen Steuerbescheid auf Wunsch des Steuerpflichtigen unter dem Vorbehalt der Nachprüfung ergehen zu lassen. [weiterlesen...]

Geschrieben am Montag, 14. Januar 2008 | Steuerrecht

Steuererklärungsfristen 2008

Die Steuererklärungen für das Kalenderjahr 2007 zur


  • (einschließlich der Erklärungen zur gesonderten sowie zur gesonderten und einheitlichen Feststellung von Grundlagen für die Einkommensbesteuerung sowie zur gesonderten Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags),
  • Körperschaftsteuer
    (einschließlich der Erklärungen nach §§ 27, 28, 37 und 38 des Körperschaftsteuergesetzes, sowie zur gesonderten Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags und für die Zerlegung der Körperschaftsteuer),

  • (einschließlich der Erklärungen zur gesonderten Feststellung des vortragsfähigen Gewerbeverlustes sowie für die Zerlegung des Steuermessbetrags),
  • und zur
  • gesonderten (und einheitlichen) Feststellung nach § 18 des Außensteuergesetzes

sind gemäß § 149 Abs. 2 der Abgabenordnung () bis zum 31. Mai 2008 bei den Finanzämtern abzugeben. [weiterlesen...]

Geschrieben am Montag, 7. Januar 2008 | Steuerrecht

Geschäftsveräußerung im Ganzen

Die nichtumsatzsteuerbare Geschäftsveräußerung nach § 1 Abs. 1a UStG setzt nach einem jetzt veröffentlichten Urteil des Bundesfinanzhofs voraus, dass die übertragenen Vermögensgegenstände die Fortsetzung einer bisher durch den Veräußerer ausgeübten Tätigkeit ermöglichen. Eine Geschäftsveräußerung liegt auch dann vor, wenn der Erwerber den von ihm erworbenen Geschäftsbetrieb in seinem Zuschnitt ändert oder modernisiert. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 2. Januar 2008 | Umsatzsteuer

Sportanlagennutzung durch Vereinsmitglieder

Der Bundesfinanzhof hat zu der Frage, ob ein Verein für die Nutzung seiner Sportanlagen durch seine eigenen Mitglieder umsatzsteuerpflichtig ist, eine weitere Entscheidung hinzugefügt. Nach Ansicht des BFH führt ein Golf-Club, der seinen Mitgliedern die vereinseigenen Golfanlagen zur Nutzung überlässt, damit keine von der befreite “sportliche Veranstaltung” i.S. von § 4 Nr. 22 Buchst. b UStG 1999 durch. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 2. Januar 2008 | Umsatzsteuer, Vereinsrecht

Mehrwertsteuererhöhung nicht verfassungswidrig

Eine Verfassungsbeschwerde gegen die Erhöhung der von 16% auf 19% blieb vor dem Bundesverfassungsgericht erfolglos. [weiterlesen...]

Geschrieben am Donnerstag, 20. Dezember 2007 | Umsatzsteuer

EU-Mehrwertsteuerpaket

Der Rat der Wirtschafts- und Finanzminister der EU-Mitgliedstaaten hat das so genannte Mehrwertsteuerpaket verabschiedet. Es umfasst drei EU-Rechtsakte, die u.a. die Besteuerung von Dienstleistungen im “Mitgliedstaat des Verbrauchs” festlegen, um Wettbewerbsverzerrungen aufgrund unterschiedlicher Steuersätze zu vermeiden. Des Weiteren werden Vereinfachungen im Umsatzsteuervergütungsverfahren und eine einzige Anlaufstelle für grenzüberschreitend tätige Unternehmen (kleiner One-Stop-Shop) geschaffen.

Geschrieben am Montag, 17. Dezember 2007 | Umsatzsteuer

Werbeagent

Die Umsätze eines sog. Werbeagenten sind nicht i.S.d. § 4 Nr. 11 UStG. Nach dieser Vorschrift sind die Umsätze aus der Tätigkeit als Bausparkassenvertreter, und Versicherungsmakler von der befreit. Werbeagenten können sich hierauf jedoch nicht berufen, wie jetzt der Bundesfinanzhof in Abkehr von seiner bisherigen eigenen Rechtsprechung geurteilt hat. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 12. Dezember 2007 | Umsatzsteuer

Keine Ausweitung der ermäßigten Umsatzsteuer

Das Bundesfinanzministerium hat einen Bericht zur Anwendung des ermäßigten Umsatzsteuersatzes ,der seit 1983 bei sieben Prozent liegt, vorgelegt. Darin stellt das klar, dass seiner Ansicht nach derzeit kein unmittelbarer Handlungsbedarf für eine grundsätzliche Überarbeitung der Umsatzsteuerermäßigung besteht. Aufgrund des EU-Gemeinschaftsrechts und wirtschafts- sowie finanzpolitischer Erwägungen, so das , ließen sich Forderungen nach einem größeren Geltungsbereich des geringeren Satzes nicht erfüllen. [weiterlesen...]

Geschrieben am Donnerstag, 29. November 2007 | Umsatzsteuer

Heilbehandlungsleistungen einer Personengesellschaft mit angestellten Krankengymnasten

In einem jetzt veröffentlichten Urteil hat der Bundesfinanzhof die Rechtsformneutralität des Umsatzsteuersystems betont und es für zulässig erachtet, dass auch Personengesellschaften Heilbehandlungsleistungen durch entsprechend qualifizierte Angestellte nach § 4 Nr. 14 UStG erbringen können. Das Urteil macht deutlich, dass diese Steuerbefreiung gleichermaßen durch natürliche Personen, juristische Personen und Personengesellschaften in Anspruch genommen werden kann, ohne dass nach der Rechtsform des Leistenden zu differenzieren ist. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 28. November 2007 | Umsatzsteuer

Steuerbefreiung für Volkshochschuldozenten

Nach Art. 13 Teil A Abs. 1 Buchst. j der EU-Richtlinie 77/388/EWG kann ein von einem erteilter Schul- und Hochschulunterricht auch dann von der zu befreien sein, wenn der seine Unterrichtsleistung nicht direkt an die Schüler oder Hochschüler als Leistungsempfänger, sondern an eine Schule oder erbringt. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 28. November 2007 | Umsatzsteuer

Informationspflichten im Fernabsatz

Der Bundesgerichtshof hat in einer heute verkündeten Entscheidung zum Umfang der im , insbesondere zur Frage des Umsatzsteuerausweises, Stellung genommen.

Nach § 1 Abs. 2 der Preisangabenverordnung (PAngV) ist ein Versandhändler dazu verpflichtet, beim Angebot von Produkten gegenüber Verbrauchern anzugeben, dass die geforderten Preise die enthalten. Er ist außerdem nach § 312c BGB i.V.m. § 1 Abs. 4 Nr. 3b BGB-InfoV verpflichtet, spätestens bei Lieferung der Ware über geltende Gewährleistungsbedingungen zu informieren. [weiterlesen...]

Geschrieben am Dienstag, 27. November 2007 | Wirtschaftsrecht

Preisangaben im Internethandel

Der für das zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat in einer aktuellen Entscheidung dazu Stellung genommen, in welcher Weise im auf die nach der Preisangabenverordnung vorgeschriebenen Angaben zur und zu den Liefer- und Versandkosten hingewiesen werden muss.

Nach der Preisangabenverordnung ist ein Versandhändler dazu verpflichtet, zusätzlich zum Endpreis der Ware anzugeben, dass die geforderten Preise die enthalten und ob zusätzliche Liefer- und Versandkosten anfallen. Er ist außerdem verpflichtet, diese Angaben dem Angebot oder der eindeutig zuzuordnen sowie leicht erkennbar und deutlich lesbar oder sonst gut wahrnehmbar zu machen. [weiterlesen...]

Geschrieben am Dienstag, 27. November 2007 | Wirtschaftsrecht

Haftung eines im Ausland ansässigen Vergütungsschuldners

Ein im Ausland ansässiger Vergütungsschuldner kann zum Steuerabzug gemäß § 50a Abs. 5 Satz 2 EStG 1990 i.d.F. des JStG 1996 verpflichtet sein. Dies gilt auch dann, wenn es sich bei dem Vergütungsschuldner um eine “zwischengeschaltete” beschränkt steuerpflichtige Person handelt und es damit um eine Abzugsverpflichtung auf der sog. zweiten Ebene geht. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 21. November 2007 | Einkommensteuer

Typische Taxi-Leistungen

Nach § 12 Abs. 2 Nr. 10 Buchst. b UStG werden Taxifahrten unterschiedlich behandelt, je nachdem, ob sie über die Gemeindegrenze hinausführen oder nicht. So sind Fahrten innerhalb einer Gemeinde unabhängig von der konkreten Fahrtstrecke immer als Nahverkehrsfahrt ermäßigt zu besteuern, während dies für Taxifahrten außerhalb einer Gemeinde nur dann gilt, wenn die einzelne Fahrt 50 km nicht überschreitet. Dieser gesetzgeberischen Typisierung sah der Bundesfinanzhof jetzt als verfassungsgemäß an. [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 7. November 2007 | Allgemeines

Doppelzahlungen

Der Fiskus soll nach Ansicht des Bundesfinanzhofs auch an versehentlichen Doppelzahlungen mitverdienen: [weiterlesen...]

Geschrieben am Mittwoch, 7. November 2007 | Umsatzsteuer